Trotz aller Alltagshektik und ungesundem Lebensstress gibt es auch kraft- u. energieschöpfende Lebensmomente, die sich durchaus auch einen ganzen Tag lang halten können.
Früher bezeichnete ich diese sicherlich als gähnend langweilig, heute genieße ich sie umsomehr.
Weil sie selten sind und dafür unbezahlbar, weil ich mich nicht daran gewöhnen kann, weil sie nicht heraufzubeschwören sind, sondern weil ich lerne, sie selbst zu erkennen, sie anzunehmen, zu beobachten, zu fühlen, zu beschreiben.
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Die Zeit, sie rennt.
Die Wochen sind nur noch ein Husch.
Mein 53. Lebensjahr ist angebrochen und beruhigenderweise kann ich gar nichts dagegen tun.
Dabei fällt mir ein wunderschönes Gedicht über die Zeit ein:
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Lebensknall ist ruhig, aber nicht still.
Es scheinen diese Lebensmomente zu sein, die ich momentan im Kopf sortiere. Sie sind noch nicht im Verbalmodus abgelegt.
Lena hat gewonnen, das finde ich bezaubernd.
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Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man Vertrauen.
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Ein schöner Abend am Meer, eine wunderbare Aussicht.
Ich höre ihr zu, sie erzählt ihr Leben, welches ich so gut kenne, und sie zählt auf, was sie alles besitzt, wie hoch ihre Rente sein wird, was für einen guten Ehemann sie hat, und dass ihre Mutter bis zuletzt noch Auto fuhr, und dass sie viel geerbt hat und dazwischen kommen dann ausdruckstarke negative Lebenserfahrungen, die immer wieder in Besitz und vermeindlichem Glücklichsein enden.
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