Frauengespräch und Ehe-“Normalität“:
Eine, noch Eine und Ich
Eine: „So ein Mist, schon wieder Weihnachten!“
Ich: „Was hast Du gegen Weihnachten, das ist doch wunderschön. Ich liebe Weihnachten, die Märkte, der Weihnachtsduft im Zimmer, Kerzen, schöne Deko …“
Eine: „Mein Mann findet das ätzend. Ich darf nur wenig dekorieren und Kerzen schiebt er mir immer vom Tisch! Naja, sind halt Männer, ist doch normal!“
Noch Eine: „Und dann immer dieser Weihnachtskommerz und diese Fresserei, ständig Kaffee, Kuchen, Pute, Gans. Ich würd ja auch gern mal in die Kirche an Weihnachten, aber mein Mann ist kein Kirchgänger, war aber auch in seiner Familie so, halt normal“
Ich: Also, ich mache es mir immer sehr gemütlich, hänge Weihnachtskränze auf, überall Lichterketten und alles riecht nach Apfel und Zimt!“
Noch Eine: „Und auch noch Weihnachtslieder? Schrecklich, das macht man doch normalerweise auch nicht mehr! Sagt jedenfalls mein Mann!“
Eine: „Ne, Stress und schlechte Laune, jedes Jahr bei uns, ist ja normal, wie Silvester, da ist mein Mann immer mit seinen Kumpels am Trinken, und ich kann den nächsten Tag wieder aufräumen. Naja, ist nicht zu ändern, fällt mir schon gar nicht mehr auf, ist ja normal!“
Die beiden sahen zufrieden aus, aber bei mir stand wohl das Wort “Mitleid” auf der Stirn, denn nun passierte das:
Noch Eine: „Sag mal, Heide, warum bist Du eigentlich Single? Siehst doch ganz ganz passabel aus. Dass Du alleine bist, ist doch auch nicht normal.“
Ich: „Ich hab gerad ganz gut zugehört. Nun weiß ich endlich, warum ich Single bin und für mich fühlt es sich völlig normal an!“
Gespräch und Krankheits-“Normalität“:
Eine, noch Einer und Ich
Eine: „Du siehst aber schlecht aus heute, Heide.“
Ich: „Ich hab mich heute morgen noch erkannt im Spiegel, kann nicht so schlimm gewesen sein, aber richtig gut gehts Dir auch nicht, oder?“
Eine: „Schlafe schlecht in der letzten Zeit, wache oft auf.“
Ich: „Ein seelisches Problem vielleicht?“
Eine: „Nö, das glaube ich nicht (hahaha). Mein Mann schläft sowieso nicht durch, das ist normal bei ihm.“
Noch Einer: „Liegt auch an der dunklen Jahreszeit, ist doch normal, dass jetzt die Selbstmordrate so hoch liegt. Und außerdem ist immer Ende des Jahres hochgradiger Stress überall. Da geht doch keiner gesund ins Neue Jahr, ist doch normal! (hahaha)“
Eine: „Stimmt, na dann wolln wir mal wieder! Vielleicht schaffe ich ja heute ausnahmsweise meine Arbeit weg, aber davon gehe ich nicht aus, denn das wäre ja nicht normal!
L-2: Beim besten Willen, das speichere ich jetzt aber nicht ab!
Was soll ich damit? In eine Lücke quetschen?
So wird das nix mit „Hirn defragmentieren!“
Schnauze L-2!
Heide
02.Feb.2010. - 15:07
So viel zu doofen Fragen, die Welt scheint wirklich komplett verblödet zu sein!
Zitat: Treffen sich zwei Freundinnen im Supermarkt.(Gabi und Claudia)
Gabi:”Hallo Claudia ist ja ein Zufall dich zu treffen! Sag mal was tust du den hier im Supermarkt?”
Claudia(denkt): Schon wieder eine dieser dummen fragen! Hm…mal überlegen….was tue ich wohl in einem Supermarkt? Ich kaufe ein?”
Claudia(antwortet):” Du stell dir vor: Ich bekam gerade eine Eilmeldung, ich soll sofort eine Bombe hinter der Käsetheke entschärfen!”
Gabi sagte nichts und schaute nur in Claudias Einkaufswagen,d er mit etlichen Dingen darunter Tampons gefüllt war. Nun wartete Claudia nur noch darauf, dass Gabi sagte “Ach, deshalb bist du so zickig!”
02.Feb.2010. - 17:41
Das funktioniert tatsächlich, manche Menschen sind so unglaublich mit sich selbst beschäftigt, dass sie nur noch ihre eigene Stimme wahrnehmen. Euer Witz ist gar keiner, es ist tatsächlich so! Oder war es kein Witz, habt Ihr das selbst erlebt? :) Herzlich Heide
29.Aug.2011. - 16:06
Sehr geehrte Frau Heide,
irgendwie vermisse ich die tiefere Botschaft in Ihrer Geschichte.
Ich bin 52 Jahre alt und habe niemals das Bedürfnis zum Heiraten gehabt. Jetzt höre ich mir von meinen Freunden täglich deren Eheprobleme an.
Da ich seit dem 27sten Lebensjahr gewohnt bin, meinen Tagesablauf selbst zu bestimmen, habe ich sehr viel Achtung vor mir.
Eine Ehefrau oder eine Lebensgemeinschaft mit einer Frau hätte mich wohl geistig auf die Stufe einer Geldbeschaffungsmaschine reduziert.
Sie verstehen mich.
MfG,
Manfred