Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist –
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man Vertrauen.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man authentisch sein.Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man Reife.Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man Ehrlichkeit.Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe.Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man Demut.Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es Bewusstheit.Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute Herzensweisheit.Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: Das ist das Leben !(Charlie Chaplin
an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959)
Einfach nur wunderbar für Heide !
09.Mai.2010. - 16:46
Moin Heide,
ein wunderschöner Text, ein Wegweiser zu einem zufriedenen Leben. Ich hoffe, wir beide müssen nicht erst 70 Jahre alt werden, um diese wunderbaren Erkenntnisse zu leben.
Kapiert haben wir – da bin ich sicher.
Liebe Grüße Inge
09.Mai.2010. - 17:15
Das tun wir doch schon, Inge! Wir tun das schon. Bei Dir knallen auch Sterne, wie bei mir! Weißt Du was? Wir packen sie einfach zusammen, spätestens aber in unserer Alten-WG. :)
Freue mich schon auf Pfingsten.
Herzlich
Heide
09.Jun.2010. - 09:25
Moin,
nu ist Pfingsten vorbei, die Sternchen haben sich getroffen, aber alles reibungslos, wie ein Sternschuppenhimmel, keine Supernova , keine neue Welt.
Ein Ankommen in der Welt in der wir leben und erkannt haben, das Leben einfach nur gelebt werden muss, die Einfachheit ist das Geheimnis, das Individuelle eines jeden einzeln.
17.Jun.2010. - 18:31
Du hast ja so recht, Marion!
Danke Dir für diesen wunderbaren Kommentar.
Deine Heide
25.Jul.2010. - 16:13
Hallo Heide! Eigentlich weiß ich das alles, aber es ist schön das in Worte gefasst zu lesen. Jetzt müssen wir uns immer nur mehr bewusst machen, dass sich selbst zu lieben auf keine Fall heißt, niemanden sonst zu lieben sondern eher alle anderen auch. Selbst denen, die einfach nur bescheurt sind, begegnen wir mit unserer Selbstliebe und denken, macht mal, ihr könnt uns mal gern haben!
Liebe Grüße Immi
(schön, mal wieder bei dir herein geschaut zu haben)